ATEMSCHUTZ

Sachbearbeiter: SB Sebastian Knotzer

 

Ein Haus steht in Brand, es gilt nach einer vermissten Person zu suchen. Auf Grund der Brandgase wäre das ein jedenfalls tödliches Unterfangen, aber wie kann man die Personen aus so einem Gebäude retten?

Die Verwendung von Atemschutz macht ein solches Vorgehen erst möglich.

Bei der FF Puchberg sind derzeit sechs Stück Pressluftatmer 200bar im Einsatz die Geräte sind im TLF-A 4000/100 und im KRFA-B stationiert. Des weiteren verfügen wir über 16 Atemschutzmasken welche auch auf diese Fahrzeuge verteilt sin.

Unsere Sachbearbeiter sind für die Wartung aller mit dem Atemschutz in Verbindung stehender Einrichtungen betraut. Sei es von der quartalsmässigen Dichtheitsprüfung der Masken bis zur Funktionsprüfung der Geräte.

Des weiteren ist im Feuerwehrhaus ein Atemluftkompressor stationiert, einer von nur sechs Stück im Bezirk Neunkirchen. Mit diesem Kompressor können wir 200 und 300 Bar Flaschen füllen.

 

AUSBILDUNG

Sachbearbeiter: ASB Günther Greßl

 

Der Sachbearbeiter "Ausbildung" ist für die Feuerwehrfachliche Ausbildung Feuerwehrintern verantwortlich. Er bereitet die neuen Kameraden auf den aktiven Feuerwehrdienst und auf den Grundlehrgang vor. Hier werden Themen wie die allgemeinde Löschlehre, Taktische Zeichen, Bekleidung und Fahrzeuge sowie die Aufteilung der Dienstposten innerhalb der Feuerwehr erklärt und gelehrt.

Am Anfang vom Übungsjahr erstellt der Sachbearbeiter den Übungsplan. Themen wie "Menschenrettung aus KFZ", "Funk" und "Angriffsübung mit Atemschutz" werden jedes Jahr geübt, um im Ernstfall rasch und professionell helfen zu können.

 

NACHRICHTENDIENST

Sachbearbeiter: OLM Rudolf Postl

 

Der Sachbearbeiter Nachrichtendienst verwaltet sämtliche Nachrichtentechnische Einrichtungen der Feuerwehr und ist verantwortlich für deren Instandhaltung. Dazu zählen: Funkgeräte, Antennen und Sendeanlagen, Personenrufempfänger, Funksirenensteuerung

Weiters betreut das Sachgebiet Nachrichtendienst auch die sogenannte SMS-Alarmierung.

Neben diesen "klassischen" Tätigkeiten wird auch die Instandhaltung von sämtlichen kleineren Beleuchtungsmitteln beim Sachbearbeiter Nachrichtendienst durchgeführt.

(Handscheinwerfer, Winkerkelle, Taschenlampen, Signaltaschenlampen)

Des weiteren sind die SB Nachrichtendienst auch für den wöchentlichen Funk-, bzw. Pagerproberuf für den UA 2 zuständig.

 

PRESSEDIENST 

Sachbearbeiter: SB Sebastian Knotzer 

 

 "TU GUTES UND REDE DARÜBER"

 Wenn die Sirene heult dann wissen die Puchberger Einwohner das "Ihre" Feuerwehr ausrückt, das "Ihre" Feuerwehr etwas leistet.

Was aber wenn "Still" alarmiert wird - und das ist bei 85% aller Einsätze der Fall?!

Egal ob Sirenenalarm oder "Stiller" Alarm, die ehrenamtliche Arbeit einer Freiwilligen Feuerwehr ist, für einen Großteil der Menschen, interessant.

Aber wie sollte man davon etwas mitbekommen wenn es eben gerade einmal nicht "burrt"?!

Dafür gibt es den Sachbereich Öffentlichkeitsarbeit.

Wir sind stets bemüht - in enger Kooperation mit dem Portal EINSATZDOKU - alle unsere Einsätze mit Bildern zu dokumentiern. Des weiteren wird nach jedem erfolgten Einsatz von unserem Sachbearbeiter eine Presseaussendung getätigt. Diese reicht von den Regionalmedien bis hin zur APA - bei größeren Ereignissen.

Neben den Regionalmedien des Bezirks Neunkirchen finden Sie uns auch im Internet, auf der Seite wo Sie gerade surfen, oder auch in sozialen Netzwerken wie FACEBOOK - wo wir unsere Arbeit speziell der Jugend näher bringen wollen.

Sollten Sie einmal keine Möglichkeit haben an eines der oben genannten Medien zu kommen dann hält Sie der Schaukasten, vis a vis vom Gerätehaus, stets auf dem aktuellsten Stand.

 

SANITÄTSDIENST (FMD)

Sachbearbeiter: FM Akexander Schramböck

Der Feuerwehr Medizinische Dienst (FMD) oder auch Sanidienst genannt, hat die Aufgabe die Kameraden in Erster Hilfe zu schulen, und die Erste Hilfe Ausrüstung der Wehr in Stand zu halten und bei Einsätzen den Rettungsdienst zu unterstützen.

In jedem unserer Fahrzeuge befindet sich ein Erste- Hilfe Koffer, im KRFA-B befindet sich zusätzlich ein spezieller Notfallrucksack sowie eine Schaufeltrage. Der Rucksack ist mit den wichtigssten Utensilien ausgestattet um im Ernstfall, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, proffesionelle Hilfe leisten zu können. Zum Inhalt gehören Stiffneck (Halskrause), spezieller Verbrennungsverband und diverses anderes Verandsmaterial.

Die Ausbildung erfolgt in enger Kooperation mit der Rettungsstelle Puchberg.

 

SCHADSTOFF

Sachberabeiter: SB Sebastian Knotzer

Das Sachgebiet Schadstoff ist eines der jüngsten Sachgebiet in der Feuerwehrgeschichte. Es entstand auf Grund der Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, welche die potenziellen Gefahren für die Einsatzkräfte und die Bevölkerung steigerten.

Durch diese Entwicklung ist bei den Einsätzen zunehmend mit dem Vorhandensein von Chemikalien, Treibstoffen, Gasen, Explosivstoffen und anderen ätzenden oder toxischen Stoffen zu rechnen.

Das Sachgebiet Schadstoff bzw. dessen Bereichsleiter steht nach einer speziellen mehrtägigen Ausbildung in der Landesfeuerwehrschule als beratende Instanz für den einsatzleiter oder die Gemeinde in allen Fragen rund um das thema Schadstoff zur Verfügung. 

Die FF Puchberg besitzt in ihren Fahrzeugen einiges an Schadstoffgrundausrüstug, bei größeren Ereignissen wird zusätzlich die Schadstoffgruppe der FF Neunkirchen alarmiert. 

 

FEUERWEHRJUGEND

Sachbearbeiter: BM Franz Panzenböck, SB Thomas Kollmann

 

Ab dem 10. Geburtstag kann jeder Bub und hedes Mädchen Mitglied der Feuerwehrjugend werden. Dabei lernen die Jugendlichen nicht nur alles über den Feuerwehralltag, sie üben regelmässig mit allen Feuerwehrgeräten und -fahrzeugen.

Es gibt auch noch zahlreiche andere Aktivitäten, wie Jugendlager, Wissenstests oder eigene Veranstaltungen, wie z.B. die 24-Stunden-Übung, bei der die Kameradschaft ebenso wie die praktische Umsetzung des Erlernten erlernt wird. Natürlich gibt es auch nicht feuerwehrspezifische Aktionen, wie Ski- und Schwimm-Tage und diverse Ausflüge.

Aus der Feuerwehrjugend kann man ab dem 16. Lebensjahr (15. Geburtstag) in den aktiven Dienst überstellt werden. Diese übernommenen Mitglieder sind für uns sehr wichtig, da sie im Unterschied zu den "Quereinsteigern" bereits über Erfahrung und praktisches Können verfügen.

 

VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ

Sachbearbeiter: ASB Martin Panzenböck

 

Die Tätigkeit im Sachgebiet vorbeugender Brandschutz umfasst die Ausarbeitung der brandschutztechnischen Auflagen für verschiedene Bauvorhaben im Sachgebiet, insbesondere gewerbliche Neu- und Umbauten und Errichtung von öffentlichen Gebäuden, Veranstaltungslokalen u.v.m. Diese brandschutztechnischen Stellungsnahmen beinhalten unter anderem die Erfordernisse der Löschwasserversorgung für das betreffende Objekt, um sicherzustellen, dass der Feuerwehr im Brandfall genügend Löschwasser zur Verfügung steht. Bei der Berechnung wird dabei von jenem Brandabschnitt ausgegangen, der den höchsten Löschwasserbedarf aufweist. Weiteres wird auf die Brandabschnittsbildung, die Fluchtwege, die Mittel der ersten und erweiterten (die vor dem Eintreffen der Feuerwehr eingesetzt werden sollen), Brandrauchentlüftungen sowie auf die Alarmierung besonderes Augenmerk gelegt.

Die Auflagen werden normalerweise anhand der Einreichpläne und Projektbeschreibung ausgearbeitet und abgegeben, die Gemeinde übernimmt sie sodann im Zuge des Baubewilligungsverfahrens in den Bescheid. Bei besonders komplizierten oder heiklen Bauvorhaben nimmt ein Vertreter der Feuerwehr als Sachverständiger an der Verhandlung teil.

 

ZEUGMEISTEREI

Sachbearbeiter: SB Stefan Rhabek

 

Die Feuerwehr kann nur dann schnell und professionell helfen, wenn sämtliche Gerätschaften und Ausrüstungsgegenstände im Einsatzfall einwandfrei funktionieren.
Die Arbeit des Zeugmeisters und seines Gehilfen gestaltet sich sehr umfangreich und verlangt ein hohes Maß an Wissen, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Das Team ist für die gesamte Ausrüstung der Feuerwehr zuständig. Bei der Feuerwehr Puchberg wird größter Wert auf Kostenbewusstsein bei den anfallenden Arbeiten gelegt, sodass sämtliche Arbeiten dieses Bereichs, sofern möglich, innerhalb der eigenen Feuerwehr verrichtet werden. Nur wenn Reperatur- oder Wartungsarbeiten nicht selbst durchgeführt werden können oder dürfen werden Fremdfirmen beauftragt.

 

 

 

   
   
   
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